Das Herz Haidhausens: Der Wiener Markt wird bis 2027 im Bestand saniert
Der Wiener Platz und sein historischer Markt
Der Wiener Platz ist das Herz Haidhausens – und aktuell im Wandel: Der historische Markt wird bis 2027 saniert, ein Interimsmarkt ist seit dem 25. April eröffnet. Rund um den Maibaum gibt es weiterhin Obst, Blumen und Feinkost – ergänzt durch neue Aufenthaltsbereiche zum Verweilen. Der Platz bleibt damit, was er seit 1889 ist: ein lebendiger Treffpunkt im Viertel.
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Kurzüberblick zum Wiener Platz
- Ort: Innere Wiener Str. 19, 81667 München
- Markt-Öffnungszeiten: Mo–Fr bis 18 Uhr, Sa bis 12 Uhr (gesetzliche Marktzeiten; einzelne Standln können variieren). Sonn- und feiertags geschlossen.
- Eintritt: Frei
- Anfahrt ÖPNV: Tram 19 und 21, Haltestelle Wiener Platz – direkt am Markt
- Hinweis: Beim Queren des Platzes kann es während der Bauarbeiten zu Einschränkungen kommen. Bitte Hinweisschilder vor Ort beachten.
Interimsmarkt ist eröffnet
Rund um den Fischerbuberl-Brunnen ist der Interimsmarkt eingerichtet: Die temporären Marktstände gruppieren sich um den Platz, ein Podest verbindet die Module, bündelt die Versorgungsleitungen und schafft neue Flächen zum Verweilen. Die Händler*innen sind nach und nach in die neuen Standln umgezogen, der Marktbetrieb läuft.
Die offizielle Eröffnung war am 25. April 2026. Die sechs Standln Blumenhäusl, Suuapinga, Wein trifft Schokolade, La Baita, Hotel Sol und Banandi bieten täglich abwechslungsreiche Angebote.
Markt, Biergarten, Fischbuberl-Brunnen – was den Platz ausmacht
Der Wiener Platz ist das Herzstück Haidhausens. Rund um den Maibaum gruppieren sich die Marktstände des Wiener Markts. Obst und Gemüse, Brot und Feinkost, Fisch und Fleisch, Wein, Schokolade, Blumen und Pflanzen – das Angebot ist überschaubar, aber fein. Die Händler*innen kennen ihre Stammkunden beim Namen. Und die kommen nicht nur zum Einkaufen.
- Markt: Einer der vier ständigen Lebensmittelmärkte Münchens – seit 1889 geöffnet.
- Gastronomie: Der Hofbräukeller direkt am Platz ist einer der größten Münchner Biergärten. Außerdem gibt es Imbiss-Standln auf dem Markt selbst.
- Shopping: In der unmittelbaren Umgebung finden sich viele kleine Läden und Boutiquen – besonders entlang der Preysingstraße.
- Highlights: Der Maibaum in der Platzmitte, gestiftet von den Anwohner*innen. Der Fischerbuberl-Brunnen, der früher auf dem Viktualienmarkt stand. Die Kirche St. Johann Baptist, deren rotbrauner Turm den Platz überragt. Und direkt hinter dem Platz: die idyllischen Maximiliansanlagen mit Spazierweg oberhalb der Isar und die historischen Herbergshäuser „An der Kreppe".
Sanierung des Bestandsmarkts läuft bis 2027
Rund um die historischen Marktstände sind Bauzäune aufgestellt – versehen mit Informationen zur Marktgeschichte, Bauplänen und gestalterischen Elementen. Jetzt beginnt die behutsame Sanierung: Neue Leitungen und Rigolen (Regenwasserspeicher) werden verlegt, Fundamente unterfangen, Bodenplatten und Fassaden erneuert sowie Holz- und Dachkonstruktionen instand gesetzt.
Kira Weißbach, 2. Werkleiterin der Märkte München: „Auch während der Bauphase bleibt der Wiener Platz ein lebendiger Treffpunkt. Die Arbeiten sollen 2027 abgeschlossen sein – danach erstrahlt der Markt technisch modernisiert in neuem Glanz."
Der Wiener Platz und seine Geschichte
Der Wiener Platz verdankt seinen Namen der Inneren Wiener Straße, die direkt am Platz vorbeiführt – sie war im 19. Jahrhundert der Beginn der Verbindungsstraße von München nach Wien. Den Namen trägt der Platz seit 1891.
Der Markt selbst ist noch etwas älter: Am 1. November 1889 zog er von der Preysingstraße an seinen heutigen Standort, auf Beschluss des Magistrats der königlichen Haupt- und Residenzstadt München. Nach starken Kriegsschäden und dem Wiederaufbau folgten 2002 umfassende Renovierungsarbeiten. Ein Jahr später spendeten die „Freunde Haidhausens" den Maibaum. Bis 2003 führte noch eine Straße durch den Platz – wo früher Autos fuhren, steht er jetzt.
Besucherhinweise
- Beste Zeit: Sonnige Vormittage, wenn der Markt gut bestückt ist. Im Sommer besonders schön – der Platz liegt sehr sonnig.
- Aufenthaltsdauer: 30 bis 60 Minuten für den Markt; wer im Hofbräukeller-Biergarten einkehrt, bleibt länger.
- In der Nähe: Maximiliansanlagen für einen Spaziergang entlang der Isar, Preysingstraße mit kleinen Läden, Herbergshäuser „An der Kreppe".
- Parken: Die Parkplatzsituation rund um den Wiener Platz ist knapp. Die Anfahrt mit der Tram ist deutlich entspannter.
- Während der Bauphase: Beim Queren des Platzes kann es zu Einschränkungen kommen. Bitte Hinweisschilder vor Ort beachten.
Anfahrt
Mit Tram 19 oder 21 bis zur Haltestelle Wiener Platz – man steigt direkt am Markt aus. Vom Marienplatz dauert die Fahrt rund 10 Minuten
FAQ: Häufige Fragen zum Wiener Platz
Wann hat der Markt am Wiener Platz geöffnet?
Montag bis Freitag bis 18 Uhr, Samstag bis 12 Uhr. Sonn- und feiertags ist der Markt geschlossen.
Was kostet der Besuch?
Der Wiener Platz ist öffentlich zugänglich, der Eintritt ist frei.
Wie komme ich mit dem ÖPNV zum Wiener Platz?
Mit Tram 19 oder 21 bis „Wiener Platz“. Die Haltestelle liegt direkt am Markt.
Was wird auf dem Wiener Markt verkauft?
Obst, Gemüse, Brot, Feinkost, Fisch, Fleisch, Blumen und Pflanzen sowie Imbissangebote.
Was gibt es außer dem Markt noch zu sehen?
Den Maibaum, den Fischerbuberl-Brunnen, den Hofbräukeller-Biergarten und die Maximiliansanlagen in unmittelbarer Nähe.
Ist der Wiener Platz für Kinder geeignet?
Ja. Der Platz ist autofrei, überschaubar und gut für Familien geeignet.
Ist der Markt auch während der Sanierung geöffnet?
Ja. Der Markt findet während der Sanierung bis 2027 im Interimsbereich statt.