Keine Einigung bei Tarifverhandlungsrunde am 23. März

Streik in München: Keine Tarif-Einigung - Warnstreik im ÖPNV weiter möglich

Die Verhandlungen zwischen der Gewerkschaft Ver.di und den kommunalen Arbeitgebern sind am 23. März ohne eine Einigung zu Ende gegangen. Weitere Warnstreiks bis zur nächsten Runde im April sind nicht ausgeschlossen.

U-Bahn am Sendlinger Tor
Michael Hofmann

Nächste Verhandlungsrunde im Tarifstreit am 15. April

Die Tarifverhandlungen zwischen der Gewerkschaft Verdi und dem Kommunalen Arbeitgeberverband Bayern (KAV)  führten auch in der vierten Runde am 23. März zu keinem Ergebnis. Beide Seiten wollen die Gespräche am 15. April fortsetzen. Bis dahin seien laut der Gewerkschaft weitere Warnstreiks nicht ausgeschlossen.

Nachdem die Gespräche zwischen Ver.di und den kommunalen Arbeitgebern nicht zu einem Durchbruch geführt hatten, kam es im bayerischen ÖPNV und damit auch in München immer wieder zu Warnstreiks. Zuletzt hatte Ver.di ab dem 17. März zu einem mehrtägigen Warnstreik aufgerufen.

Bereits ab Dienstag, 17. März waren alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der MVG-Leitstelle und des Fahrgastservice aufgefordert, ihre Arbeit niederzulegen. Ab Mittwoch, 18. März, 11 Uhr richtete sich der Aufruf an alle im Tarif Beschäftigten und damit auch die Fahrerinnen und Fahrer. Für den letzten Streiktag, Donnerstag, 19. März, hatte auch die Gewerkschaft NahVG ihre Mitglieder zum Streik aufgerufen.

In München kam es dadurch am 18. und 19. März zu massiven Einschränkungen bei U-Bahn, Tram sowie den Buslinien bis einschließlich Linie 199 der MVG. 

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